5 Gründe für Naturkosmetik

Schon mal drüber nachgedacht, was wir uns da Tag für Tag auf Haut und Haar schmieren? Viele Menschen kaufen ihre Produkte im Discounter… Hauptsache günstig. Doch ist das wirklich so? Was ist denn, wenn uns die Stoffe in den vermeintlichen Pflegeprodukten nicht gut tun?

Kosmetik und Pflege: Was ist eigentlich drin?

Pflegendes "natürliches" Bodyoil

Pflegendes „natürliches“ Bodyoil

Ja stimmt schon, nur weil es günstig ist im Discounter, muß das ja nicht schlecht sein. Es gibt durchaus auch hier gute Produkte, die zertifziert sind. Doch ein Blick auf die Inhaltsübersicht oder ob ein Prüfsiegel vorhanden ist, kann da doch nicht schaden?

Hier könnte man sich beispielsweise einfach mal die Frage stellen… wo kommt denn das Produkte her? Wo wird es produziert? Und was bedeuten die schön klingenden Fachbegriffe auf der Rückseite, auf der Inhaltsübersicht? Und Achtung, nicht alle schädlichen Inhaltsstoffe sind verboten – man soll es kaum glauben, ist aber so!

Auch ein Blick auf die Verpackung läßt den Verbraucher gern täuschen. Der schöne grüne Karton, die Blümchen auf der Flasche – Achtung: Oft mehr Schein als Sein. Dem Verbraucher soll ein gutes Produkte vorgegaukelt werden. Der Käufer soll beim Kauf eben das Gefühl haben, hier etwas „gutes und gesundes“ gekauft zu haben.

Doch wie finde ich denn nun gute Produkte?

Was viele nicht wissen, der Griff zu natürlichen Produkten ist dabei gar nicht so neu. Bereits vor über 100 Jahren gab es schon die ersten Anbieter für rein natürliche Produkte, mit rein natürlichen Zutaten.

Heute gibt es Hersteller und Siegel für reine Naturkosmetik. Diese Anbieter folgen dann auch strengen Richtlinien und Qualitäts-Merkmalen. Hier werden keine schädigenden oder zweifelhaften Inhaltsstoffe genutzt und verwendet. Die Verarbeitung erfolgt schonend und auch bei der Verpackung wird auf Umweltfreundlichkeit geachtet. Nicht vergessen werden sollte hier der Schutz der Tiere. Denn Kosemtik und Pflegeprodukte noch an Tieren zu testen ist wohl völlig unnütz…

Wir haben mal 5 Argumente gesammelt, die ganz eindeutig für die Verwendung von Naturkosmetik bzw. natürlichen Pflegeprodukten plädieren:

#1 Allergie erkannt – Allergie gebannt!

Schon mal einen Hautausschlag gehabt oder ein anderes Allergiemerkmal nach der Nutzung von Pflegeprodukten? Wenn ja, dann weiß man, wie schmerzhaft und lästig so etwas sein kann. Tatsache ist, weit über 50.000 Menschen erkranken pro Jahr an einer Allergie gegen kosmetische Produkte. Oft läßt sich nicht schnell feststellen, was die Allergie ausgelöst hat. Doch besonders häufig lösen synthetische Konservierungsmittel Allergien aus. Das so etwas in einem natürlich Produkt Tabu ist, muß wohl nicht erwähnt werden.

Doch es gibt natürlich noch ein paar weitere Gefahren, wie z.B. einige Wirkstoffe, die im Verdacht stehen, hormonälle Veränderungen zu fördern. Und Stoffe, die die Haut empfänglicher für Wirkstoffe macht, können auch dafür sorgen, das plötzlich mehr Schadstoffe in unsren Körper gelangen.

#2 Keine Lust auf Reizung!

Synthetische Duftstoffe reizen, das ist tatsächlich Fakt. Bereits 2 Prozent der Menschen leiden unter einer Duftstoffallergie. Wenn so eine Allergie ausbricht, dann Prost! Denn Duftstoffe verfolgen uns fast überall hin. In der Naturkosmetik dürfen keine künstlichen Duftstoffe verwendet werden. Ergo auch keine Reizung.

#3 Keine Tierversuche

Seit bereits einiger Zeit dürfen keine Produkte mehr verkauft werden, die in Tierversuchen getestet wurden. Jedenfalls ist das in der EU-Zone bereits so! Doch wie überall gibt es natürlich bei solchen Regelungen Schlupflöcher. So richtig sicher kann sich der Käufer also nur sein, dass kein Tier für sein Produkt missbraucht wurde, wenn ein komplett natürliches Produkt gewählt und gekauft wird. Hier spielt auch immer öfter der Begriff „vegane“ Kosmetik eine Rolle.

Produkte ohne Tierversuch herstellen!

Produkte ohne Tierversuch herstellen!

#4 Umweltschutz geht vor!

Hier stellt sich eben wieder die Frage, wo kommt mein Produkt überhaupt her und wo wird es hergestellt? Zertifizierte Naturprodukte achten hier ganz extram auf eine schonende Produktion. Inhaltsstoffe stammen so gut es geht aus der Nähe. Schon gewußt: Konventionelle Kosmetikhersteller lassen Rohstoffe und Produkte radioaktiv bestrahlen, um Keime abzutöten. So etwas wäre in der Naturkosmetik nicht denkbar. Viele der Anbieter fördern auch bereits landwirtschaftliche Zusammenarbeit und arbeiten mit Entwicklungsländern zusammen. Es wird nach ethischen Grundregeln gearbeitet und produziert.

Natur pur

Natur pur

#5 Mineralöl auf unserer Haut – Nein DANKE!

Schon mal was davon gehört, dass in der konventionellen Kosmetikherstellung gern Abfall aus der Mineralölindustrie genutzt wird. Nein, ist aber tatsächlich so. Früher war so etwas sogar in Babyöl-Produkten. Synthetisches Glycerin beispielsweise wird bei der Erdölverarbeitung aus Propen gewonnen. Und das wiederum wird dann mit Vorliebe (weil es nämlich sehr günstig ist) in Hand und Gesichtscreme eingearbeitet. Von diesen Abfall- und künstlichen Produkten gibt es noch eine ganze Menge. Wir brauchen wohl nicht zu erwähnen, dass so etwas in Naturkosmetik nicht verwendet werden darf.

So sieht es aus… kurze Frage: War Ihnen das so bewußt? Welche Produkte nutzen Sie für sich und für Haut und Haare?

Froh sind wir an dieser Stelle, dass auch immer mehr Wellnesshotels und Oasen auf natürliche Produkte umsteigen und hier auch versuchen eigene Produkte, mit örtlichen Anbietern und zertifizierten Unternehmen, zu erstellen und für die Gäste anzubieten.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der Traum-Spa-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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