Kleines Sauna-Lexikon

Aus der Sauna-Welt des Schwitzens…

Bildquelle: Türkisches Hamam im Land Fleesensee Spa

Bildquelle: Türkisches Hamam im Land Fleesensee Spa

Saunieren hat in Skandinavien viele Fans. In abgewandelter Form findet sich das Saunieren aber auch in vielen anderen Kulturen wieder. Kürzlich haben wir hier daher auch schon über den Sauna-Marathon in Estland berichtet. Doch Saunieren wird nun auch in unseren Breitengraden immer beliebter. Wellnessoasen verfügen schon über gut ausgestattete Saunalandschaften oder spielen oft mit dem Gedanken, das Sauna-Angebot und die Saunalandschaften auszuweiten (eine der interessantesten Saunalandschaften, mit insgesamt 16 unterschiedlichen Saunen, befindet sich z.B. im Spreewelten Bad).

Auch immer mehr private Haushalte stocken die heimische Wellnessoase durch eine Sauna auf. Denn Saunen ist erholsam und der Gesundheit sehr dienlich. Doch welche Saunen gibt es eigentlich und wie bringen sie uns ins Schwitzen? Welche Saunen eignen sich für den Privatgebrauch und welche Saunaangebote sind sehr besonders und wirklich selten in Deutschland zu finden? Wir haben uns für Sie umgeschaut – daraus entstanden ist dieses kleine Saunalexikon.

Finnische Sauna: Die Finnische Sauna ist die wohl bekannteste Saunavariante in der Welt der Saunalandschaften. Sie wird in der Regel auf 80° bis 100° erwärmt. In der Finnischen Sauna sind Bänke in unterschiedlichen Sitzhöhen angebracht. Dabei gilt, je weiter oben gesessen wird, desto heißer wird es. Besonders beliebt sind die Aufgüsse in einer Finnischen Sauna. Hierzu werden unterschiedliche Varianten und Duftnoten angeboten.

Schon gewußt: Saunieren ist auch für die Hautpflege gut und soll sogar der Hautalterung vorbeugen!

Dampfbad: Ein Dampfbad darf in einer gut aus ausgestatteten Wellnessoase nicht fehlen. Dampfbäder werden in heimischen Wellnesslandschaften auch immer beliebter. Fachbetriebe bieten hier sowohl Komplett- als auch Individuallösungen. Dampfbäder gibt es in den verschiedensten Varianten: Aroma-Dampfbad, Caldarium (wird auch als römisches Dampfbad bezeichnet), Tylarium, türkisches Hamam, indianische Schwitzhütte, Kraxenofen oder auch die russische Banja. Dampfbäder verfügen über ein feuchtes Wärmeklima. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 100 Prozent. Ein Dampfbad wird auf ca. 50° geheizt. Dampfbäder wirken sich positiv auf die Durchblutung aus. Die Haut wird gereinigt und gerade durch den Zusatz von natürlichen Aromen werden die Atemwege beruhigt. 

Schon gewußt: Die größte schwimmende Seesauna befindet sich in Brandenburg. Sie gehört zur Fontane Therme des Resort Mark Brandenburg in Neuruppin.

Bio-Sauna: Die Biosauna wird auch als Sanarium bezeichnet. Diese Saunaform eignet sich besonders gut für Saunaneulinge und Einsteiger und auch ältere Menschen und Kinder fühlen sich oft in der nicht ganz so heißen Variante wohler. Die Temperatur in der Biosauna liegt bei rund 50° bis 60°; die Luftfeuchtigkeit bei ca. 45 – 55 Prozent. Wer Herz-Kreislaufprobleme hat, doch trotzdem nicht auf das Saunieren verzichten möchte, der sollte sich auch für diese Variante des Saunierens entscheiden.

 Schon gewußt: Zum Saunaparadies im Spreewelten Bad gehört auch eine echte Gurkensauna und eine Lutki-Höhle.

Bildquelle: Wärmebank mit Infrarotkabine in der Saunalandschaft des Berghotel Oberhof

Bildquelle: Wärmebank mit Infrarotkabine in der Saunalandschaft des Berghotel Oberhof

Infrarotsauna: Infrarotsaunen werden in den letzten Jahren immer beliebter. Die Infrarotsauna bietet eine gesunde Form des Saunierens und ist darüber hinaus noch energiesparender als herkömmliche Saunaangebote. Bei einer Infrarotsauna erfolgt die Erwärmung über Infrarot Heizelemente. Infrarotsaunen werden aufgrund des geringen Platzbedarfes, des niedrigeren Energiebedarfs und aufgrund der Tatsache, dass ein 220 Volt Stromanschluss ausreicht, auch in privaten Haushalten immer beliebter (z.B. Infrarotsauna aus einem Onlineshop-Angebot). Die Temperatur in der Infrarotsauna liegt bei ca. 50°.

Trockensauna: Wird auch als Laconium bezeichnet. Wer es nicht ganz so heiß mag, der sucht diese Saunavariante auf. Die Temperatur liegt bei rund 55°. Die Erwärmung des Laconiums findet nicht, wie in der normalen Sauna, über einen Ofen statt, sondern meistens über eine Heizung/Erwärmung durch den gefliesten Fußboden. Ein Laconium ist meistens sehr angenehm ausgestattet und bietet so ein sehr entspanntes Ambiente.

Wir jedenfalls sind echte Schwitzfans und wünschen daher auch allen „Gut Schwitz“ ob nun in einer Wellnesslandschaft eines Wellnesshotels, Thermalbades, Erlebnisbades oder in den heimischen vier Wänden. Verraten Sie uns doch auch gern einmal, welche Schwitzvariante Sie für sich persönlich bevorzugen.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der Traum-Spa-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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