Wellnesstrend: Waldbaden

Ein langer Spaziergang durch den Wald ist immer erholsam. Die frische Luft, Vögel die zwitschern und ansonsten meistens nichts als das Rauschen in den Bäumen und die wunderbare Stille und Ausgeglichenheit der Natur.

Ein Waldspaziergang ist gesund und geht fast immer, auch im Winter...

Ein Waldspaziergang ist gesund und geht fast immer, auch im Winter…

In Japan ist das sogar der neuste Wellnesstrend “Waldbaden”. Hier nimmt man nicht wirklich ein Bad im Wald, sondern genießt die Natur in vollen Zügen und ganz bewußt. Das hat einen wunderbaren Effekt auf den Körper, den Geist und die Seele. Denn bereits der Anblick eines Waldes soll Stresshormone senken. Die Bäume geben so genannte Phytonzide ab, diese atmen wir bei einem Gang durch den Wald ein. Wissenschaftler haben festgestellt, dass die Entstehung diverser Anti-Krebs-Proteine und natürlicher Killerzellen, die Krebszellen aufspüren und attackieren, durch regelmäßige Waldspaziergänge und eben damit verbundenen Phytonzide-Einatmung, gefördert werden.

Doch der Wald kann noch mehr als Stresshormone senken oder Ruhe und Erholung spenden. Ganz genau genommen sind es die Bäume des Waldes. Fichten, Latschenkiefer und Tannen sehen als Weihnachtsbaum nicht nur hübsch aus, sondern diese Nadelbäume haben überaus heilende Kräfte. Schon gewußt?

Eine Tanne kann bis zu 600 Jahre alt werden und gerade in den Winter-Erkältungsmonaten können sie eine sanfte Hilfe und Heilung bei Infekten liefern. Die guten Stoffe stecken in Erholungsbädern, Bonbons und Tinkturen. Das Öl einer Latschenkiefer regt z.B. die Durchblutung an. Besonders die jungen Spitzen der immergrünen Nadelbäume enthalten eine große Menge an ätherischen Ölen. Die Öle aus Harz und Nadeln werden z.B. auch bei Husten angewendet. Denn die Öle haben eine antiseptische, antibakterielle, beruhigende und schleimlösende Wirkung. Tannenzweige und die ätherischen Öle der Tanne werden auch gern für Saunaaufgüsse genutzt. Ein Sitzbad mit ausgekochten Tannenzweigen kann bei Blasenentzündungen helfen.

Auch äußerlich kann man die Stoffe der Nadelbäume einsetzen. Z.B. Franzbranntwein bei Muskelverspannungen nach dem Sport, Prellungen, Rheuma und Zerrungen. Oder wie wäre es mal mit einem Tee aus Tannennadeln, der hilft besonders gut bei Husten und wirkt schleimlösend. Selber kann man sich auch ein Vollbad mit Tannennadeln ansetzen. Auch hier wirken die ätherischen Öle hervorragend als Heilmittelt bei Erkältungen. Für beide Varianten sollte man nur die frischen, jungen Nadeln verwenden. In diesen stecken Flavonoide und Vitamin C.

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Übrigens immer am 21.03. ist der Tag des Waldes! :-) Dieser Tag wurde bereits 1970 ins Leben gerufen, um an die globale Waldvernichtung zu erinnern und das Bewußsein der Menschen für die Wichtigkeit der Wälder zu stärken.

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Tanja Klindworth

Hier schreibt Tanja Klindworth

Tanja Klindworth ist nicht nur das Herz der Traum-Spa-Redaktion. Sie schreibt darüber hinaus auch für andere Blogs, Webseiten, Reise- und Fachmagazine. Ob online oder als Print-Variante. Ihre Fachbereiche sind: Wellnesstrends, Gesundheit, Urlaub und Reise. Zusätzlich ist sie auch als Reisebloggerin tätig.

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[...] auftreten. Dann heißt es am besten ablenken. Lesen, Wasser trinken, einen Spaziergang machen (Wellness-Trend “Waldbaden”), eine Runde auf das Fahrrad schwingen, Kreuzworträtsel machen oder oder oder… am besten [...]

[...] wichtig zu wissen, das jeder von uns einfach anders entspannt! Viele Menschen bekommen durch einen langen Spaziergang, Schwimmen im Freibad, eine Jogging- oder Radelrunde einen freien Kopf. Bewegung, frische Luft und [...]

[…] der Sauna. Wellness ist alles was einem gut tut. Das kann durchaus eine Wanderung sein (Stichwort: Waldbaden) oder auch Kultur und Wellness, beispielsweise als Roadtrip, […]

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